Namaste India!

Hallo ihr Lieben, ich bin jetzt seit ungefähr 5 Tagen in Indien und habe einfach schon so viele neue Eindrücke gesammelt! Zuerst muss ich sagen, dass ich mich hier von Anfang an ziemlich wohl gefühlt habe, was natürlich auch mit meinen Mitfreiwilligen zusammenhängt, da wir uns sehr gut verstehen.

Die Ankunft in Mumbai war für mich sehr anstrengend, da ich auf dem Flug kaum schlafen konnte. Als wir dann die Formalien und das Gepäckfinden hinter uns hatten, konnten wir uns auf die Suche nach unserem Fahrer machen. Wir mussten aber nicht lange suchen, da er uns direkt erkannte. Die Luft am Flughafen empfand ich als sehr erdrückend. Es war verdammt heiß und klebrig. Schon nach ein paar Minuten war ich klitschnass geschwitzt. Als wir bei den Autos ankamen wurde es etwas chaotisch, da irgendwie niemand wusste, in welches Auto sein Gepäckstück und man selbst sollte. Auch wollten uns total viele Leute helfen das Gepäck in die Autos zu tragen. Wir erfuhren danach von unserem Fahrer Sandeep, dass die Leute die uns mit dem Gepäck helfen wollten, oft dafür Geld verlangen und ab und zu dann auch mal Gepäck verschwinden lassen, deshalb war das Autopacken auch so hektisch.

Die Fahrt empfand ich eigentlich als sehr angenehm, bis auf das die Klimaanlage non stop lief und Anna- Lena und ich die ganze Zeit gefroren haben, aber halb so wild! Ich war nämlich viel mehr damit beschäftig aus dem Fenster zu schauen und mich von der Umgebung beeindrucken zu lassen. Von Mumbai selbst konnte ich leider nicht sehr viel sehen, da es ziemlich dunkel war und wir ziemlich schnell auf die Autobahn gefahren sind. Was ich aber gesehen habe, waren sehr viele Hunde auf der Straße. Auf der Autobahn waren wir dann von riesigen, wunderschönen Felsen umgeben.

So jetzt nun nochmal kurz zum Verkehr. Den Verkehr empfand ich anfangs als sehr chaotisch und beängstigend. Als ich aber dann eine Weile mit Sandeep und meinen Mitfreiwilligen im Auto saß, merkte ich, dass der Verkehr gar nicht ganz so chaotisch war wie ich gedacht hatte. Das Hupen zum Beispiel bedeutet in Indien, nicht wie in Deutschland „Hey du Blödmann was machst du da“, sondern es ist eher eine Warnung um zu sagen „ Achtung ich fahre jetzt an dir vorbei“. Auch die Lichthupe wird zum Warnen genutzt. Nach einer Weile Autofahrt hatte ich auch gar keine Angst  mehr, da Sandeeps Fahrweise sehr kontrolliert und gekonnt auf mich wirkte. Deshalb konnte ich mich dann auch entspannt zurücklegen und vor mich hin dösen.

Sandeep hat uns dann auch noch an einer Autobahnraststelle zu unserem ersten Chai eingeladen. Er war wirklich super lecker, aber etwas zu süß für meinen Geschmack.

Als wir dann endlich nach 4 Stunden in Pune, in Koregaon Park, bei unserem Guesthouse angekommen waren, lagen ein paar Straßenhunde vor unserem Haus. Zuerst hatte ich etwas Angst aber als uns dann Ilka, unsere Mentorin erzählte, dass die Hunde eigentlich nichts tun und auch Leute haben die sich um sie kümmern, verschwand meine Angst. Vorsichtig werde ich natürlich trotzdem sein.


Meine Mitfreiwilligen und ich
Meine Mitfreiwilligen und ich

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Kommentare: 1
  • #1

    Tilli (Donnerstag, 20 August 2015 19:03)

    Danke, fürs Teilhaben liebe Vani!!!